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Seid willkommen in unserer Halle der Helden. Hier erfährst du alles über unsere Spieler und deren Charaktere. Unsere Spielgruppe ist im Dezember 2000 entstanden. Lasst mich kurz erzählen wie wir dem Schwarzen Auge verfallen sind.
Angefangen hat es damit, daß ich (Mirko) zufällig beim Bummeln einen Fantasy-Shop in Mannheim entdeckte. In diesem Laden schaute ich mich neugierig um und stieß so auf das Abenteuer Basis Spiel. Ich hatte vorher noch nie Pen & Paper Rollenspiele gespielt und wußte überhaupt nichts damit anzufangen. Da das Teil aber nur 20 Mark kostete, dachte ich mir, da kannste nix falsch machen. Nachdem ich mir die Box gekauft hatte, ging ich nach Hause und öffnete sie. Ich begann zu lesen und schon bald hatte mich Aventurien in seinen Bann geschlagen. Noch am gleichen Abend fuhren ich und meine Frau Biggi zu unseren Freunden Rainer und Steffi, erschufen uns einige einfache Charaktere und spielten das kleine Gruppenabenteuer “Der schwarze Turm”. An diesem Abend versuchte ich mich erstmals als Spielleiter, und was soll ich sagen, es ging mächtig in die Hose. Am Anfang lief es eigentlich ganz gut, bis die Helden auf ihre ersten Gegner trafen. Schon jetzt musste ich feststellen was übermässiges Würfelpech für die knappe Lebensenergie der noch jungen Helden bedeutet. Stark geschwächt machte man sich auf, die Dämonenbrache zu betreten, wobei zum Glück kurz davor noch ein Kräuterkundiger auftauchte und die Helden mit heilenden Tränken versorgte. Doch auch dies sollte nichts nutzen, denn das bittere Ende kam bald. Nachdem sich die Helden in einen Kampf mit mehreren Räubern stürzten und kämpften, ohne jemals an Flucht zu denken, wurden sie nach kurzer Zeit in Borons Hallen überführt. Naja, der Meister (hüstel’) hätte ja auch etwas auf die Lebensenergie der Spieler achten können. So aber schaute er überrascht auf, als die Helden ihm plötzlich mitteilten, daß sie alle tot seien. Trotzdem hat es sehr viel Spass gemacht und wir haben uns nicht entmutigen lassen. Das nächste Abenteuer kam bald, wobei die Gruppe um zwei Mitspieler wuchs. Auch gaben wir uns bei der Heldenerschaffung mehr Mühe. Das Abenteuer “Über den Greifenpass” wurde erfolgreich bestanden, wobei ich noch eine kleine Fortsetzung schrieb und feststellen musste, daß es sehr viel Arbeit, aber auch sehr viel Spass macht ein eigenes Abenteuer zu schreiben. Ich hoffe uns wird diese Spielfreude noch lange erhalten bleiben und wenn ich eines Tages meinem Chef bei der Arbeit statt einem gemurmelten “Mahlzeit” ein “DEN ZWÖLFEN ZUM GRUßE” entgegenschmettere, dann weiss ich, daß das Rollenspiel mich niemals mehr loslassen wird !!!
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